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ŞEMSEDDİN YEŞİL'S LIBRARY

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Muhammed Şemseddin Yeşil Kütübhanesi.

Muhammed Şemseddin Yeşil Kütübhanesi’nin kuruluş senesi 1932 yıllarına dayanmaktadır. Gayesi; haftalık çıkardığı dergisi İslamiyet Gazetesi ile bu necip Türk kavmine hizmet olup ömrünü bu yolda vakfetmiştir. Hali hazırda 150’nin eseriyle bu hizmeti bu kütübhanede devam etmektedir.

Ahlâk Nedir?

İnsanı Allah'ın huzuruna ne çıkarır?

Ahlâk Nedir, 10. Konferans

Ebediyyetle irtibat tedarik etmedikçe, ahlak putesinde erimedikçe katiyyen hür ve müstakil olamaz. Yalnız mügakatalı hürriyet mevhumuna esir olur. Ahlâk insanı mügalatalı hürriyet mevhumuna esir olmaktan kurtaran şeyin adına denir.

Müsavat Nedir, 20. Konferans

Akl-ı selimin kabul ettiği müsavat gönül müsavatı. "Camide" der Peygamber "bir adam daima bir köşeyi kendisine ihda edip de hep orda otursa Namazlarında kerahat vardır" der. "Çünkü orada bir hiss-i tefahür yapmıştır. Arayan beni burda bulsun diyerekten bir köşe tayin etmiştir. Böyle şey olmaz" der. Gördün mü müsavatı?

Mahrumlar, 30. Konferans

Bir pir-i nuşenden ruhun sâfâsını iste. Dünya perestlerin sohbetinden kaç. Onlar asrın en büyük alakasıyla olsalar, nefis ehli olduklarından, kendi benliklerinden sâfâ-i hakikiyi bulamamışlardır..

Eserler

Ebedi istikbalini kurtarmak isteyen herkese tavsiye edilir
من هو M. ŞEMSEDDİN يسيل؟

Bismillahirrahmanirrahiym
Im Namen Gottes des Barmherzigen

Wer ist Muhammed Şemseddin Yeşil Hazretleri?

Als man über diese Persönlichkeit Informationen zusammentrug, hatte man die Güte auch mich zu fragen. Die schwierigste Frage die man mir in meinem Leben stellte… Einen Tropfen nach dem Ozean fragen.
Diese Persönlichkeiten, die am ((mana ufkunda…)) Horizont geboren werden, die Herzen erleuchten und dann wieder am ((mana ufkunda…)) Horizont untergehen, zu kennen und bekannt zu machen, ist eine ihnen eigene Fähigkeit. Das was wir von ihnen wissen ist in unserem Schicksal. Unsere Vorfahren sagten: "Den Wert von Gold kennt der Geldwechsler, den Wert des Menschen der Mensch." Das was ich von nun an sagen werde ist wieder ein Beispiel aus den Lehren dieser Persönlichkeit: "Bestehend aus dem Duft von den vertrockneten Schalen verspeister Früchte."
Muhammed Şemseddin Yeşil Efendi Hazretleris (Hazret: Ehrentitel vor dem Namen von Personen die als Heilig gelten) 7 Bände umfassende Auslegung des Koran beginnt mit dem Text "Der Mensch und der Koran" und beschreibt ihn für die, die ihn kennen möchten, zur genüge.

Die Mutter dieser Persönlichkeit, Hanife Hanım, eine großartige Dame, beschreibt seine Geburt mit diesen Sätzen: "Während meiner ganzen Schwangerschaft war ich unter der Kontrolle einer Person, die bütenweiß gekleidet war und die ich immer rechts hinter mir gesehen habe. Wenn ich meinen Kopf umwandte, sah ich seine Schulter und und einen Teil seiner weißen Kleidung. Hicri 1322 (im islamischen Kalender beginnt die Zeitrechnung mit der Auswanderung des Propheten Mohammed von Mekka nach Medina) am 10. des islamischen Monats Muharrem kam gegen 10 Uhr morgens mein Sohn Muhammed Şemseddin zur Welt. In den folgenden Tagen, immer wenn ich ihn in seiner Wiege schaukeln wollte, sah ich, daß sich die Wiege bereits bewegte; dabei war ich alleine zu Hause. Eines Tages saß ich mit meinem Mann auf dem Fußboden, wo unser Tisch gedeckt war und wir aßen. In der Zimmertür erschien jemand. An seiner Kleidung erkannte ich ihn als den der während meiner Schwangerschaft hinter mir gewesen war. Mein Mann und ich gefroren zu Eis. Die Person ging zur Wiege, blickte lange in das Gesicht unseres Sohnes, wandte sich um und ging zur Tür hinaus. Später sagte mein Mann, der sich in der spirituellen Welt auskannte, daß dies Abdülkadir Geylâni Hazretleri war.
Dies habe ich selbsts aus dem Mund dieser verehrten Dame gehört. 
Eines Tages war ich in Beyazıd, Sahaflar Çarşısı Nr. 8, in der Buchhandlung von Muhammed Şemseddin Yeşil Efendi Hazretleri. Er holte ein großes, dunkles, wächsernes Papier heraus und bereitete es auf dem Tisch aus. Es war ein Stammbaum. Mein Mann Adnan Selman und einige Freunde, an die ich mich jetzt nicht mehr erinnere, waren zugegen. Auf diesem Stammbaum, der belegte, daß er ein Nachkomme von Abdülkadir Geylâni Hazretleri ist, deutete er auf die Stellen, an denen die Namen seiner Urgroßväter standen.
Seine Vorfahren, die zur Zeit von Sultan Murad II. aus dem Osten kamen, sind heute in der Nähe der von Gerede gelegenen "Ümmü Kemal Tekke" (Tekke: Derwischkloster) begraben. Die Tekke und die Gegend wurden nach "Ümmü Kemal" genannt. So nannte ihn die Bevölkerung in dieser Gegend, was "Mutter der Reife" oder "Reifer Mensch" bedeutet. Yavuz Sultan Selim, der während eines Feldzugs bei Gerede Rast machte, hörte von dem Ruf dieser Persönlichkeit, lud ihn ein, sprach mit ihm und erwies ihm seine Hochachtung. Seine, den zweiflerischen Menschen eigene Neugierde, konnte er nicht besiegen und beschloß die geistige Größe von Ümmü Kemal zu prüfen. Den Überlieferungen zufolge beschloß der Sultan im geheimen mit seinem Wesir, ohne daß es irgendjemand mitbekam, die Nachricht von dem Tod des Wesirs in der Nacht, zu verbreiten und Ümmü Kemal zum Beerdigungsgebet einzuladen. Dieser stellte sich, um das Gebet abzuhalten, an den Sarg und fragte plötzlich den hinter ihm stehenden Sultan: "Mein Sultan, soll das Gebet für eine tote oder eine lebendige Person sein?" Der Sultan antwortete erstaunt: "Natürlich für einen Toten." Nach dem Gebet wurde der Sarg geöffnet und man sah, daß der Wesir gestorben war. So wurden dem Sultan und den anderen Anwesenden deutlich gemacht, daß man mit Gott und den von ihm Geliebten keine Späße machen kann. 
Die Wurzeln dieses gesegneten Baumes führen zu dem, der bis in die Unendlichkeit gelobt werden wird, Hazreti Mohammed Aleyhissalâtü Vesselâm und die Frucht dieses Baumes ist Muhammed Şemseddin Yeşil Efendi Hazretleri. Er hat ein halbes Jahrhundert, ohne sich freie Zeit zu gönnen, ohne Ausreden, Hazreti Mohammeds (sallallahu aleyhi vessellem) Liebe in die Herzen der Menschen eingeimpft. Das Buch (Der Koran), das der Prophet mitbrachte, mit seiner unvergleichlichen Sprache kundgetan. In den letzten Monaten, bevor er von dieser Welt ging, als seine Diabetes und Herzerkrankung einen kritischen Zustand erreicht hatten, er mit zitternden Füßen, wankend seine von Gott gegebene Aufgebe weiterführte, antwortete er lächelnd auf die Blicke seiner Freunde die Ärzte waren (Efendi, wollen sie Selbstmord begehen) von seiner gesegneten Kanzel: "Ich verstehe, ihr sagt euch, jemand in ihrem Zustand sollte sich noch nicht einmal im Bett bewegen, geschweige denn an der Kanzel stehen. Aber ich bin ein Mann der weiß was er tut. Statt jahrelang zu leben, ohne Gott kundzutun, bevorzuge ich es Gott und die Wahrheit kundzutun und nur eine Stunde zu leben." Damit teilte er den Grund seines Daseins, seine Aufgabe und seine Größe mit.
Dieselben Ärzte bestanden darauf, in dem Glauben, daß es ihm guttun würde, sich im Krankenhaus behandeln zu lassen. Er wies ihren Wunsch nicht ab und sagte: "Gut, dann bleibe ich mal einen Monat lang im Krankenhaus." Am Ende dieses Monats war er mit seinen heiligen Ahnen wiedervereint.
Mit dreizehn Jahren bestieg er die Kanzel Mohammeds und erleuchtete fünfzig Jahre lang mit seinem heiligen Atem und seinen unvergleichlichen Werken die Menschheit. Mit der am 20. Februar 1947 herauszugeben begonnenen Zeitschrift "Hakikat Yolu" (Weg der Wahrheit), später mit der ab dem 22. März 1948 publizierten "Îslamiyet" (Der Islam) und seinen über hundert unvergleichlichen Werken verbreitete er die Größe der islamischen Religion. Er blieb wie Hazreti Mohammed Aleyhisselam 63 Jahre in dieser Welt, diese Sonne der Wahrheit ging im islamischen Jahr 1322 am Istanbuler Horizont auf und ging wieder am Istanbuler Horizont am 12. Rebiü'l-ahir 1389 (8. Juli 1968) an einem Montag, viele bekümmerte Herzen hinter sich lassend, unter. Seine Grabstätte befindet sich auf dem Friedhof von Silivrikapı in Istanbul, links von dem Weg der zur Seyyid Nizam Moschee und Grabstätte führt, einem Urenkel des Propheten.
Sein geehrter Vater Hüseyin Efendi Hazretleri war Imam in der Nähe von Samatya (Stadtteil von Istanbul) in der Gegend von Ağahamam in der Hatuniye Moschee. Er wa ein Gelehrter und im religiösen Sinne eine wertvolle Persönlichkeit. Als er starb, blieben seine Frau, die hochverehrte Hanife Hanım, sein zwölfjähriger Sohn Muhammed Şemseddin und die siebenjährige Tochter Emine Makbule Nüzhet allein zurück. In dieser Zeit des Unabhängigkeitskrieges, als die Armut wie eine dunkle Wolke über unserem Volk schwebte, als sein Vater krank darniederlag, als man noch nicht einmal Brot fand, tat diese bedeutende Persönlichkeit Papiertüten mit Studentenfutter in seine Schultasche und tauschte diese in der Schule mit den bessergestellten Offizierskindern gegen eine Scheibe Brot. Er brachte jeden Tag eine Tasche voll Brot mit nach Hause. Daß er, als sein Vater starb, soviel Geld durch Handel verdient hatte, um ein Haus zu kaufen, habe ich von ihm selbst gehört.
Im Alter von ungefähr Acht- bis Zehnjahren trug er die finanzielle Last seiner Familie und später sein Leben lang die seelische Last der Menschen. Nach dem Tod des Vaters wird er im Alter von Dreizehn Jahren Imam in der Hatuniye Moschee. Seine verehrte Schwester Nüzhet Hanımefendi erzählte die Geschichte der Hatuniye Moschee in der er seine erste Aufgabe hatte: "In Istanbuls Viertel Ağahamam lebte eine Frau die mit ihrer Hände Arbeit ihren Unterhalt verdiente und auch Geld für Wohltätige Zwecke spendete. Sie spendete für eine Moschee, die ein Angehöriger des Regierungspalastes bauen ließ. Dieser verlangte von ihr ihre Spende zurückzuziehen: "Ich möchte nicht, daß jemand Anteil an meinem wohltätigen Tun hat." Daraufhin antwortete sie: "Nur unter einer Bedingung, wenn sie auch in meinem Namen eine Moschee bauen lassen." In dieser Nacht hatte sie einen Traum, jemand sagte zu ihr: "Warum wendest du dich an andere, in einer Ecke des Gartens ist Gold vergraben, hol es heraus und lass eine Moschee bauen." Die Moschee wurde durch die Spende dieser Frau gebaut und trug den Namen Hatuniye Moschee. Diese hochverehrte Dame war auch in einer Ecke des Grundstücks begraben. Vor dem Ersten Weltkrieg wurden durch die Aufwiegelung ausländischer Kräfte im Viertel Samatya viele Mitbürger durch eine Minderheit getötet. Hüseyin Efendi hatte ein paar Tage vor diesem Ereignis einen Traum indem ihm die Erbauerin der Hatuniye Moschee erschien. Sie sagte: "Geh diese Woche nicht in die Moschee." So entkam er diesem Massaker. Später wurde die wertvolle Moschee von einigen wertlosen Menschen abgerissen.
Als Muhammed Şemseddin Yeşil Efendi Hazretleri nach dem Tod seines Vaters die Tätigkeit eines Imam aufnahm, stritten sich 70-, 80-jährige  Hodschas (islamische Geistliche) darüber, ob man unter der Anleitung eines Kindes in diesem Alter beten könne. Daraufhin beschlossen zuständige Instanzen, wenn er das Wissen hat, kann man hinter ihm beten. Diese Persönlichkeit, die mit dreizehn Jahren die Kanzel Mohammeds bestieg, führte seine Aufgabe ein halbes Jahrhundert in den berühmten Istanbuler Moscheen fort. 
Er begann, nach der osmanischen Tradition, mit vier Jahren und vier Monaten den Koran zu lesen und beendete ihn mit fünf Jahren. Danach besuchte er in Kocamustafapaşa und Davudpaşa (Istanbuler Viertel) die Grund- und die Mittelschule, studierte anschließend in der damaligen Theologischen Fakultät Islamisches Recht und Islamische Architektur.
Von Zeit zur Zeit wurde er von politischen Kreisen bedrängt, war dem Neid seiner Berufskollegen ausgesetzt, wurde unterdrückt, aber keine Kraft konnte ihn daran hindern seine göttliche Aufgabe durchzuführen. 
Während sein heiliger Atem tote Herzen zum Leben erweckte, entstanden durch das Licht seines Stiftes in jeder Hinsicht unvergleichliche Werke. Wenn auf der Welt kein Mensch und kein Werk mehr existieren würden, wenn das Leben von ganz vorn beginnen würde, wären seine Werke imstande der Menschheit die Zeit Mohammeds wieder auferleben zu lassen. Man hat mich gefragt ob er Wunder vollbracht hat, ich habe geantwortet, daß er selber ein Wunder war. Er erzählte einmal eine Geschichte von der berühmten Heiligen Rabiatü'l-Adeviyye: 
"Eines Tages breitete der berühmte Heilige Hasan-ı Basri, der in derselben Zeit lebte wie Rabia, seinen Gebetsteppich am Ufer des Flusses Dicle auf das Wasser und setzte sich darauf. Es war sonst keiner da, außer der Heiligen Rabia, die ihn sah, ihr Kopftuch ausbreitete und sich darauf setzte. Als sie zusammen das andere Ufer des Dicle erreichten, sagte sie: "Hasan! Als ob das was wir hier tun etwas Besonderes wäre. Der Fisch der unter dir im Fluss schwamm, war schneller als du und hat dich ausgelacht. Die Fliege die über mir flog war schneller als ich und hat über mich gelacht. Wenn du mir ein Wunder zeigen willst, dann zeige mir deine Früchte, wie viele Herzen hast du mit dem Licht des Glaubens erleuchtet, in wie viele Herzen hast du die Liebe Gottes hineingetan?"
Ja, nachdem ich von ihm diese Geschichte gehört und gesehen habe wie er tausende von Herzen mit Mohammeds Liebe erleuchtet hat, sein Gesamtwerk kennengelernt habe, wie soll man da noch von anderen Wundern reden. Sein Werk "Hazreti Muhammed Aleyhissalatu vesselam" zum Beispiel wäre imstande die Zwietracht in der gesamten islamischen Welt aufzuheben und den konfessionellen Streit zu schlichten. 
Ich habe aber auch seine Wunder, solche wie sie die Allgemeinheit kennt, erlebt. Aber da er selber es nicht mochte, ohne Notwendigkeit, Wunder zu zeigen, will auch ich sie an dieser Stelle nicht nennen.
In seinem heiligen Dienst, während er den nach Gott durstigen Herzen großzügig den Wein der Gotteserkenntnis- und liebe darbot, hat er auch dem Abkömmling eines schlechten Stammbaumes, seit jeher der Feind seiner Ahnen, dem Yezid der Gegenwart, die Lehre die er verdient hat, erteilt. Wie man es mit den Großen ihrer Zeit immer macht, wurde auch ihm durch unwissende und neidische Kreise die Erlaubnis als Imam tätig zu sein, entzogen. Danach führte er seine göttliche Aufgabe in dem "Verein für Hohe Ethik" als ethische Lehren fort. Auch heute werden diese unvergleichlichen Vorträge, an gleicher Stelle mithilfe der Technik mittels Kassettenrekorder als Aufzeichnungen fortgeführt. Nach dem ich dies gesagt habe, komme ich nicht umhin einen Doppelvers aus einem Gedicht, das er ab und zu vortrug, niederzuschreiben.

Das Werk des die Wahrheit sagenden ist ein zweites, ewiges Leben
Wenn er von dieser vergänglichen Welt geht, hört man noch seine Stimme

Eine Seite seines wunderbaren Lebens war, daß er ein hervorragender Kaufmann war, der gemäß der spirituellen Regeln die er kundtat, handelte. Er war wie sein Urgroßvater Abdülkadir Geylâni Hazretleri reich und verlangte für seine geistlichen Dienste niemals etwas.
Ein wichtiges Merkmal dieses großartigen Menschen war, daß er die gleichen inneren Werte wie der Prophet Mohammed hatte und diesem sehr ähnelte. Diejenigen, die die Ehre hatten ihn zu sehen und die das Antlitz des Propheten kennen, können dies ohne Zweifel bestätigen.
Neben dieser meiner unvollständigen Erklärung ist das Gedicht, welches der seelige große Dichter Muhyeddin Raif Bey über ihn geschrieben hat, der Spiegel seiner wunderbaren Eigenschaften:

"Ist es zuviel wenn jede meiner Fasern dich bestätigt
Deine inneren Werte sind die des letzten Propheten"

Mit einem Wort, er ist ein wunderbarer Mensch, der Gottes Dasein bezeugt.
Er gehörte keiner politischen Partei an, war aber immer konservativ. 1946 kandidierte er auf Drängen des seeligen Nuri Deimirağ von der Milli Kalkınma Parti in den Wahlen von 1950 von der Demokrat Parti als unabhängiger Kandidat. Trotzdem war sein Anliegen nicht in der Politik tätig zu sein, sondern, wenn es auch nur wenige Sätze waren, bei den Wahlkämpfen durch das Radio seinem Volk Gottes Stimme mitzuteilen. Er las wiederum im Radio Gebete zu Seelenmessen, besonders die für die Märtyrer des Koreakrieges. Von den hintersten Ecken Anatoliens bis West Thrakien wühlte er in den Seelen der Türken den Glaubensozean auf. Diejenigen, die diese Gebete gehört haben, können sie immer noch nicht vergessen.
Er sagte oft, unsere Politiker müßten die Geschichte, besonders die türkische, sehr gut kennen, war stolz auf ihre Erfolge und verfolgte ihre Fehler mit Besorgnis. Den seeligen Adnan Menderes (ehemaliger türkischer Ministerpräsident) hatte er aufgrund seiner Worte 'Die Türkei ist ein muslimisches Land und wird muslimisch bleiben, alle Erfordernisse des Islam werden erfüllt werden' sehr gern und war über sein trauriges Schicksal sehr betrübt. Der in der 151. Ausgabe der "Islamiyet" ( Der Islam) veröffentlichte Artikel mit der Überschrift "Adnan Menderes" ist für die mit Herz, ein Geschenk.
Er verfolgte immer Feindseligkeiten und Angriffe auf den Islam und schlug im Nu zu. In Yakovas Werk "Nurlu Ufuklar" (Lichter am Horizont) wird über den Islam, Fatih Sultan Mehmed und dem Türkentum schamlos dummes Zeug gefaselt, dem er mit den Artikeln mit der Überschrift "Antwort an den Metropoliten" gegenhält und die diesen verstörten (Diese Artikel erschienen später in Buchform). Eines Tages kam der angesehene Istanbuler Kaufmann Yorgo Çilingiroğlu zu ihm mit der Bitte: "Mein Herr, sie wissen, daß ich grenzenlosen Respekt vor ihnen habe, deswegen hat mich die christliche Minderheit als Botschafter zu ihnen geschickt. Sie bitten sie ihre Artikel in der "Islamiyet Gazetesi" mit dem Titel "Antwort an den Priester" einzustellen. Sie sagen, unsere Kinder schwören ihrer Religion ab." Er antwortete: "Verehrter Çilingiroğlu, wenn ihre Bitte an mich persönlich gerichtet wäre, würde ich sofort zustimmen. Aber diese Sache ist zur Verteidigung des Rechts Gottes und seines Gesandten (Propheten), deshalb kann ich das nicht machen."
Am gleichen Tag hörte Yorgo Çilingiroğlu weinend im "Verein für Hohe Ethik" seine Rede und küsste ihm zur Ehrerweisung die Hand. Er sagte: "Mein heiliger Herr, bis jetzt hat niemand Çilingiroğlu zum Weinen gebracht, sie haben es geschafft."
Wiederum im Jahre 1951 veröffentlichte der Herausgeber der Zeitung "Vatan Gazetesi" Ahmed Emin Yalman einen Artikel in dem er schrieb, die "Islamiyat Gazetesi" versprühe Gift. Muhammed Şemseddin Yeşil Efendi Hazretleri antwortete in der 155. Ausgabe der "Islamiyet". Einen kleinen Teil davon möchte ich den Wissenden (gebildeten) mitteilen: 
"Diese mit dem Blut des edlen Türken, dem ältesten Herrn der Geschichte, getränkte Erde wurde seinerzeit von dem sich Ahmed Emin Yalman nennenden Übel, der Armenischen Republik als Geschenk dargeboten. Er sagte über unsere Schriften sie seien Gift. Wie wahr, wenn wir sagen, daß er noch nie in seinem Leben so sehr die Wahrheit gesagt hat, machen wir keinen Fehler. Unsere Schriften gleichen dem Aprilregen, der der Erde Leben gibt, dieser Regen, wenn er sich mit der Erde vereint, in dieser ganz anders erscheint. Dieser Regen, wenn er in die Auster fällt zur Perle, wenn er in das Maul der Schlange fällt, zu Gift wird. Ja, diese Schriften werden zu Zamzam (heiliges Wasser in Mekka) wenn sie in das Ohr von Heiligen fallen, wenn sie sein Herz begießen, wird dieses Herz in dem Wunsch seinen Ursprung zu finden flattern, und den Geschöpfen Gottes gegenüber mit Liebe und Mitleid schlagen. Unsere Schriften werden ebenfalls denen, die dem Licht der Sonne Feind, der Natur der Fledermaus gleich, die Wahrheits-Sonne-Mohammed zum Feind, den Personen mit schwarzer Seele, denen wenn sie in ihre Ohren fließen, ihre Flüche vermehren, wie sie auch dem armen Yalman wie Gift vorgekommen sind.
Man erzählt, daß Ahmed Emin Yalman nach diesem Vorfall gesagt hat: "Nur einer hat mich in meinem Leben als Journalist niedergeworfen, und das war leider ein Geistlicher."
Man sagt, statt eines dummen Freundes sollte man einen klugen Feind haben. Wenn aus der westlichen Welt jemand Muslim werden wollte oder Informationen über den Islam brauchte und auf Ahmed Emin Yalman traf, schickte derselbe diese Menschen  mit den Worten: "In diesem Punkt gibt es nur eine Instanz und das ist Şemseddin Yeşil Hoca" zu ihm.
Ja, unter der Leitung von Şemseddin Yeşil Efendi Hazretleri haben 49 Menschen den Islam gewählt. Die Geschichte eines dieser Menschen ist die Folgende:
Ein junger Türke, der in Deutschland Ingenieurwesen studiert, heiratet ein deutsches Mädchen, eine Christin. Der gläubige junge Mann wünscht sich, daß seine Frau auch Muslima wird. Wenn man auch an vielen Stellen war, um ihr den Islam nahezubringen, ist sie nicht von ganzem Herzen überzeugt. Endlich, als jemand sagt sie sollen zu Şemseddin Yeşil Efendi Hazretleri gehen, kommen sie zu ihm. Als das christliche Mädchen weinend sagt: "Mein Herr, seit 25 Jahren trage ich die Liebe Jesus Christus' in mir, wie soll ich das auf einmal auslöschen?" antwortet er ihr: "Meine Tochter, man hat dir den Islam falsch dargestellt, du mußt die Liebe zu Jesus Christus nicht aus deinem Herzen bannen. Nachdem du Muslima geworden bist, wirst du Jesus Christus noch besser kennenlernen. Niemand kann, ohne daß er alle Propheten bestätigt und liebt, Muslim sein." Danach erzählt er ihr noch andere Feinheiten des Islam und gewährleistet, daß sie mit innerer Ruhe und Freude Muslima wird.
Eines der wichtigsten Ereignisse in seinem Leben ist folgende:
In einer der Moscheen am Bosporus hörte ihm ein westlicher Priester, der ein Orient-Forscher war, zu. Nach der Predigt umfasste er die Hände von Şemseddin Yeşil Efendi Hazretleri und sagte: "Mein Herr, ich will sie um 15 Minuten ihrer Zeit bitten." Und als sie sich später trafen, erzählte er, daß er sehr gut Arabisch spricht, den Koran studiert, die ganze islamische Welt bereist und mit den berühmtesten Gelehrten gesprochen habe. Doch leider habe er für ein Thema im Koran keine befriedigende Antwort erhalten: "Nachdem ich ihnen zugehört habe, sagte mir eine innere Stimme, nur sie können mir bei diesem Problem helfen." Als Şemseddin Yeşil Efendi Hazretleri: "Bitte fragen sie" sagte legte dieser sein Anliegen dar: "Gott befiehlt in einem Vers des Koran, 'gebt das von Gott Anvertraute niemandem als seinem wahren Besitzer' "und der islamische Prophet sagt 'wenn ihr das von Gott Anvertraute jemand anderem als seinem wahren Besitzer gebt, dann erwartet den Weltuntergang'. In einem anderen Koranvers sagt Gott, 'Gott hat das von ihm Anvertraute der gesamten Schöpfung angeboten, diese befürchteten aber, daß sie ihm nicht gerecht werden könnten und wollten diese nicht tragen. Daraufhin bürdete sich der Mensch das auf, weil er sehr grausam und sehr unwissend ist.' Wie kann Gott, obwohl er Gott ist, sein Anvertrautes jemandem der sehr grausam und sehr unwissend ist, übergeben?"
Wir wollen jetzt die Antwort auf diese Frage wieder aus seinem Werk zitieren:
"Die hier genannte Grausamkeit ist die gelobte, gerühmte Grausamkeit, nicht die Grausamkeit die das Gegenteil von Gerechtigkeit bedeutet. Die Unwissenheit ist die Geschätzte, nicht das Gegenteil von Bildung. Der Mensch ist seinem Ego gegenüber sehr grausam und allem was außer Gott und seiner Wahrheit steht, unwissend. Deshalb hat er das Recht erhalten, das von Gott Anvertraute zu nehmen. Das heißt, das göttliche Anvertrauen findet man in denen die ihr Ego mit Füßen treten, und allem gegenüber was außer Gott und seiner Wahrheit existiert, unwissend sind. Deswegen trägt das Herz das von Gott Anvertraute, denn im Herzen findet man Gottes Blick. Nur der Mensch besitzt ein Herz."
Daraufhin sagte der Priester, sehr zufrieden mit der Antwort die er bekommen hatte: "Mein Herr, haben sie keine Kinder?" Woraufhin dieser wunderbare Mensch: "Ich bin noch nicht verheiratet." sagte. "Nein das meine ich nicht, Menschen wie sie haben keine Kinder aus Fleisch und Blut, ich wollte sagen, haben sie keine Werke. Wollen sie dieses Wissen mitnehmen und nicht dem Nutzen der Menschheit darbieten?" sagte der Priester und veranlasste damit, daß die Werke geschrieben wurden.
Als er von dieser vergänglichen Welt in die ewige Welt hinüberging, hinterließ er uns seine verehrte Gemahlin Fikret Hanımefendi und einen Sohn namens Hüseyin Ezan, ein Sinnbild von Anstand, Treue und Tugend. Und von diesem gesegneten Menschen stammen heute die Söhne Muhammed Şemseddin, Ali Akdes und Ahmed Seccad sowie eine Tochter namens Fâtıma Nûr Hadrâ.

Wer die Familie (Dynastie) von Mustafa (Prophet Mohammed) nicht liebt
Kommt unwissend und geht unwissend von dieser Welt der Niederungen.

Gott möge uns von seinem Gesandten und dessen Nachkommen nicht trennen. Âmin.


Umran Selman 
Istanbul im Januar 1995

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